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An
IG Metall
Reinhold Götz

Freitag, 5. Februar 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle möchten wir uns herzlich für eure Unterstützung an der gestrigen Demo und eurer Solidarität bedanken.

Es war der Hammer!

Wir sind überwältigt von dieser großartigen Aktion, Ihr habt uns Gänsehaut gemacht, uns ist es eiskalt den Rücken herunter gelaufen, einige hatten mit Ihren Tränen zu kämpfen. Wenn 300 Menschen plötzlich an deiner Seite stehen und für Dich und den Arbeitsplatz deiner Kolleginnen und Kollegen einstehen und Ihre Meinung öffentlich kundtun dann ist das außergewöhnlich, außergewöhnlich schön.

Wir können mit Worten schwer beschreiben wie es uns seit einer Woche hier geht, nachdem wir am Montag Morgen von Security Kräften an unserer Büro Tür empfangen wurden und uns ein Schreiben übergeben wurde auf dem Stand das wir von der Arbeit freigestellt sind.

Wir haben den Kampf aufgenommen und lassen uns nicht wie der letzte Dreck auf die Straße schmeißen! Mit eurer Aktion habt Ihr unseren Mut und unseren Kampfeswillen noch einmal bestätigt.

Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben die Arbeitsplätze der Kolleginnen und Kollegen zu erhalten und zu sichern.

Mit der Hilfe der starken Gewerkschaften haben wir die nötige Stärke und Durchschlagskraft. Wir müssen dieses unmenschliche System gemeinsam bekämpfen.

Aktuell haben wir übrigens 99 freigestellte Mitarbeiter – gebt Bescheid wenn Ihr uns braucht.

Vielen Dank noch einmal für euren starken Auftritt.

Es grüßt Euch herzlich
Tom Becker und der Betriebsrat

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Solidaritätserklärung BR Giulini

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IndustrieEnergie Aktuell IGM

Für Zukunft und Beschäftigung

Solidarität mit den Kollegen/innen der GE/Alstom-Standorte Mannheim, Bexbach, Wiesbaden und Stuttgart

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pläne des General Electric Managements zum Kahlschlag an den GE-Standorten (ehemals Alstom) Mannheim, Bexbach, Wiesbaden und Stuttgart bedrohen über 1.700 Arbeitsplätze in Deutschland. Das trifft uns ins Mark.

Die Folgen dieser Konzernentscheidung mit massivem Personalabbau werden neben den GE-Beschäftigten und ihren Familien auch die Zulieferer und viele Menschen in den betroffenen Städten und Regionen spüren. Aber diese Entscheidung nehmen wir nicht hin!

Mit diesen Plänen würde Deutschland technologisches Know-how zum kritischsten Zeitpunkt verlieren. Denn das Land braucht Eure Kraftwerkstechnik im Zuge der Energiewende. Noch sind die erneuerbaren Energien nicht so weit, um den Strombedarf verlässlich zu decken. Eure Kraftwerke werden noch lange gebraucht. Sie sind schnell hochzufahren, produzieren wenig klimaschädliches CO₂ und lassen sich permanent weiterentwickeln. Die weltweiten Märkte verlangen nach dieser Technologie.

Der 5-Punkte-Plan - die gemeinsame Initiative der IG Metall, des VDMA Power Systems, der Unternehmen und der Betriebsräte zur Zukunfts- und Beschäftigungssicherung - zeigt einen Weg, um Beschäftigung und Standorte des deutschen Energieanlagenbaus zu sichern. Diesen 5-Punkte-Plan haben der Vorstandsvorsitzende der Alstom Power AG und der Präsident & CEO von GE Europe und GE Deutschland Holding noch kürzlich mit unterzeichnet.

Wir erwarten, dass diese Unterschriften gelten und das GE-Management sich an seine Zusagen hält!

Die heimischen Standorte mit dem dort vorhandenen hohen Innovationspotenzial gut ausgebildeter Fachkräfte müssen wettbewerbsfähig gehalten und fortentwickelt werden. Hochqualifizierte Arbeitsplätze dürfen nicht verschwinden!

Wir unterstützen Euren Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte. Wir ver-sichern Euch unserer solidarischen Unterstützung. Das Branchenteam der IG Metall, alle Betriebsräte im Energieanlagen- und Kraftwerksbau und die IG Metall stehen hinter Euch.

Mit solidarischen Grüßen
Wolfgang Lemb
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

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AfA

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen
des SPD Kreisverband Mannheim

c/o SPD Regionalzentrum Rhein Neckar Bergheimer Straße 88, 69115 Heidelberg

 

Liebe Kollegin Elisabeth Möller,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrats und des Vertrauenskörpers,

wir sind empört über das Vorhaben von GE, den Standort Mannheim-Käfertal zu zerstören. Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Sie ist ein schwerer Schlag für Euch, die ihr erfolgreich in der Vergangenheit für diesen Industriestandort gekämpft habt, aber auch für uns, unsere Stadt sowie für unsere Region.

Wir alle haben nach dem für GE erfolgreichen Bieterwettbewerb gehofft, dass nun ein starker industrieller Partner gemeinsam mit Euch die Herausforderungen der Zukunft meistern und die Fabrik für die Zukunft fit machen wird.

Über die Entscheidung des GE Managements sind wir sehr enttäuscht.

Wir rufen GE auf, von seinen verantwortungslosen Plänen Abstand zu nehmen und seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden und die Arbeitsplätze am Standort Mannheim und an den anderen betroffenen Standorten in Stuttgart und Bexbach zu erhalten. Es gibt Alternativen zur Schließung des Standorts Mannheim Käfertal und der anderen betroffenen Standorten. Das ist – das habt Ihr gezeigt – möglich.

Es gilt: Der Verlust eines jeden Arbeitsplatzes ist einer zu viel.

Wir sichern Euch unsere Solidarität und unsere Unterstützung in dieser Auseinandersetzung zu.

Das Motto für die gesamte Region und die gesamte Stadt in dieser Auseinandersetzung kann nur sein:

Résistance.

Mit solidarischen und kämpferischen Grüßen
Für den AfA Kreisvorstand
Belamir Evisen

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