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Solikomitee gegründet

14.01.2016

Überbetriebliches Solidaritätskomitee gegründet - Gemeinsamer Informationsaustausch und gegenseitige Hilfe - Ziele: Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte in der Region, Aktionen und Veranstaltungen

Die Zeit war einfach reif. Auf Initiative der Vertrauenskörperleitung von GE (ehemals Alstom) hat sich am 12. Januar 2016 zum ersten Mal ein überbetriebliches Solidaritätskomitee getroffen. Ziel ist es, den gemeinsamen Informationsaustausch und die gegenseitige Hilfe bei Angriffen auf Arbeitsplätze und Standorte zu verbessern.

Unabhängig von Werksgrenzen soll so der Schulterschluss von Betriebsräten und Vertrauensleutekörpern erleichtert werden. Ob ABB, Bombardier, GE, Giulini/ICL oder Wabco - diese Beispiele stehen für viele andere Firmen in der Region, in denen Arbeitsplatzvernichtung leider kein Fremdwort ist. Im Zentrum des ersten Treffens stand GE in Käfertal. IGM-Geschäftsführer und 2. Bevollmächtigter Klaus Stein beleuchtete fundiert die sich dramatisch zuspitzende Situation in dem vor fast 116 Jahren eröffneten Werk.

In den Räumen des Mannheimer Gewerkschaftshauses ist mit der Zusammenkunft am 12. Januar eine gute Tradition mit neuem Leben erfüllt worden. Ende der 1980er Jahre kam es zur Fusion von ASEA und BBC zu ABB. Damals ist die Idee enstanden, öffentliche Unterstützung für Belegschaften zu organisieren, die von Arbeitsplatz-Abbau bedroht sind.

„Ja zu einem Neuanfang” haben bereits der DGB Region Nordbaden, die IG Metall Mannheim und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt gesagt.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, um 14.00 Uhr wieder im Gewerkschaftshaus statt. Interessierte KollegInnen sind herzlich willkommen.

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