Tag der Arbeit

Der Arbeitskampf von General Electric findet im Schweizer Hinterzimmer statt

von Daniel Zulauf — Schweiz am Wochenende

Der sozialpartnerschaftliche Interessensausgleich hat eine lange Tradition in der Schweiz. Und doch weiss man erstaunlich wenig darüber.

«Der Tag der Arbeit ist kein Marschbefehl», sagt Ernst Giger. Die Möglichkeit einer Teilnahme an einer gewerkschaftlichen Veranstaltung hält sich das langjährige Syna-Mitglied natürlich offen. Doch Demonstrationen hätten keinen Selbstzweck. Giger ist Präsident der Personalvertretung GE (Schweiz). In dieser Funktion vertritt er die Interessen von 5500 Angestellten und das notabene in einer kritischen Zeit.

Nach der Übernahme des Kraftwerkgeschäftes von Alstom durch den GE-Konzern kündigten die Amerikaner in der Schweiz zunächst den Abbau von mehr als 1300 Stellen an. Bald darauf wurde der Plan auf 900 Stellen reduziert. Doch auch das ist für Giger und seine 23-köpfige Kommission noch viel zu viel. «Wir sehen weniger als 650 betroffene Mitarbeitende», formulierten die Personal- und Arbeitnehmervertreter im vergangenen Jahr das Ziel für den Konsultationsprozess, der Ende Jahr zum Abschluss gebracht werden soll.

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