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13. 1. 2015

Neujahrsgrüße

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für das bereits gestartete Jahr 2015 wünschen wir Euch von Herzen alles erdenklich Gute, viel Erfolg, vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit, vor allem wünschen wir Euch und Euren Familien Gesundheit!

Für die vielen wichtigen Aufgaben und Herausforderungen, die wir in 2015 zu bewältigen haben, ruft die Arbeitnehmervertretung alle Beschäftigten zur Geschlossenheit, Zusammenhalt und weiterhin zu standortübergreifender Solidarität auf. Nur so ist es den BR-Gremien auf nationaler und europäischer Ebene möglich, die Interessen der Beschäftigten zu wahren und durchzusetzen.

In der vor uns liegenden Tarifrunde werden wir als Arbeitnehmer/Innen auch wieder „nichts geschenkt” bekommen. Für die Forderungen: Entgelterhöhung, Altersteilzeit und Weiterbildung werden alle Kolleginnen und Kollegen kämpfen müssen.

Die IG-Metall wird zu unserem legitimen Recht auf Demonstrationen, Kundgebungen und Warnstreiks aufrufen, um diese Forderungen durchzusetzen. Bitte nehmt Euer Grundrecht wahr, um diesen berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Mit großer Sorge beobachten wir als Arbeitnehmervertreter die Kundgebungen der sogenannten PEGIDA-Bewegung. Diese Bewegung nutzt die Ängste der Bevölkerung für ihre Zwecke aus. Das dürfen wir nicht tatenlos zulassen.

Religionsfreiheit, Toleranz, Integration von Migranten und Gastarbeitern sowie Solidarität mit Flüchtlingen sind wichtige Eckpfeiler einer Demokratie. Der Betriebsrat lehnt jede Radikalisierung und Gewalt gegenüber Menschen jeglicher Glaubensrichtung und unterschiedlicher Herkunft ab.

„Wehret den Anfängen”

Lebendige Demokratie fällt uns nicht in den Schoß, sondern sie lebt von aktiven Demokraten. Deshalb unterstützt der Betriebsrat die Aktion der IG Metall zu einer vielfältigen kulturellen Gesellschaft:

„Mannheim sagt ja!"

Samstag, 17. Januar 2015
Demonstration um 14:00 Uhr am Schlossplatz in Mannheim
anschließend Kundgebung auf dem Alten Meßplatz (Details siehe hier)

Unser Beileid und Mitgefühl gelten außerdem den Angehörigen der unschuldigen Opfer, die bei den Terroranschlägen in Paris umgekommen sind.

Meinungs- und Pressefreiheit sind unabdingbare Grundsätze einer demokratischen Gesellschaft. Bitte beteiligt Euch alle an der Demonstration und sagt Nein zu Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Terror!

Mit kollegialen Grüßen
Euer Betriebsratsteam
ALSTOM Mannheim-Käfertal

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Konzernbetriebsratsinfo

Mannheim, 27. 6. 2014

Stellungnahme des KBR und der IGM

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Konzernbetriebsrat der ALSTOM Deutschland AG hat sich vom 24. - 26. 6. 14 in Stuttgart getroffen. Hauptthema der Tagung war, die am vergangenen Wochenende bekannt gegebene Entscheidung des Verwaltungsrates der Konzernleitung in Paris, das Kaufangebot des amerikanischen Industriegiganten General Electric anzunehmen. Demnach soll im ersten Schritt der komplette Energiesektor an GE veräußert und im Nachgang drei 50/50 Joint-Ventures gebildet werden. Nur der Transportbereich soll bei ALSTOM verbleiben. Der französische Staat hat zudem angekündigt, eine 20%ige Beteiligung vom ALSTOM-Aktienkapital zu erwerben. Bisher wurden nur die Arbeitnehmervertreter des Lenkungsausschusses des Europäischen Betriebsrates per Telefonkonferenz am 23.06.2014 offiziell über das Vorhaben informiert. Der Konzernbetriebsrat und die IGM betrachten allerdings mit großer Sorge den Verkauf an GE und die Tatsache, dass der ALSTOM-Konzern zukünftig aufgespalten wird und letztendlich nur noch der Transportbereich bei ALSTOM verbleiben soll.

Weiterlesen: Konzenbetriebsrats-INFO 27. 6. 2014

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Aus aktuellem Anlass fand am Montag, den 16. 6. 2014, bei Alstom in Mannheim um „fünf vor 12” eine Informationsveranstaltung zur Lage im Konzern statt.
 
Die Betriebsratvorsitzende Elisabeth Möller berichtete den trotz Urlaubszeit zahlreich erschienenen KollegInnen über die fortgesetzten Angriffe der Konzernleitung. Auch die völlig unakzeptable Kündigung der geltenden Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung (Kündigungsschutz) durch das Management kam dabei zur Sprache. Elisabeth Möller kündigte einen entschlossenen Widerstand gegen alle Planungen zur Existenzverichtung an, Sie forderte eine langfristige Zukunftssicherung für Arbeit und Ausbildung am Standort. Die Betriebsratsvorsitzende rief alle KollegInnen bei Alstom auf, in diesem Sinne noch aktiver zu werden. Sie regte in ihrer vielfach von lautstarkem Beifall und massiven Sprechchören begleiteten Rede den koordinierten Kampf gegen Arbeitsplatzabbau gemeinsam mit den KollegInnen auch anderer Betriebe an.
 
Informationsveranstaltung des BRDer 2. Bevollmächtigte der IG Metall Mannheim, Klaus Stein, unterstützte sehr deutlich das Anliegen des Betriebsrats und sicherte der Belegschaft die Unterstützung der Gewerkschaft zu. Er wies in Zusammenhang mit der drohenden Zerschlagung von Alstom auf die hervorragenden Perspektiven für Produkte der Energieerzeugung hin.
 
Aus Protest gegen die aggressive Haltung der Konzernleitung gegenüber den Beschäftigten, beendeten viele KollegInnen nach der Betriebsrats-Information ihren Arbeitstag vorzeitig.

Mehr Bilder„fünf vor 12”

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4. 6. 2014

Unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze verteidigen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
am 02. 6. 2014 fand in unserem Schwesterwerk, der Schaufelfabrik in Bexbach, eine Betriebsversammlung mit anschließender Demonstration statt.
 
In Bexbach will die Konzernleitung in einem ersten Schritt 80 der rund 250 Arbeitsplätze abbauen. Bei Umsetzung der Restrukturierungspläne befürchten die Kolleginnen und Kollegen langfristig das Aus für den Standort in Bexbach.
 
Dagegen wehren sich die Beschäftigten und der Betriebsrat mit aller Kraft. Unsere Pflicht ist es, sie dabei zu unterstützen. Aus diesem Grund haben von allen ALSTOM Standorten in Deutschland Delegationen an der Betriebsversammlung teilgenommen. Obwohl die Standortleitung in Bexbach versucht, den Betriebsrat und die Beschäftigten unter Druck zu setzen und von der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte abzuhalten, nahmen insgesamt 650 Demonstranten an einem Protestmarsch nach der Betriebsversammlung teil. Viele Betriebe aus der Umgebung schlossen sich den Kolleginnen und Kollegen von ALSTOM an und bekundeten ihre Solidarität.
 
Der Bexbacher Betriebsratsvorsitzende Kai Müller machte klar, dass wir gemeinsam und entschlossen für den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, für alternative Produkte und für einen Schutzschirm für unsere Standorte sowie unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze eintreten müssen.

Ausbildung und Weiterbildung ist Zukunft !

Ohne Büro- und Produktionsarbeitsplätze gibt es keine Ausbildung, und ohne Ausbildung wird es keine Zukunft für unser Werk bzw. für die ALSTOM Standorte in Deutschland geben.

Auch aus diesem Grund lehnen wir die Zerschlagungspläne der Konzernleitung ab. Wir sind verpflichtet, nicht nur für den Erhalt unserer Standorte und Arbeitsplätze zu kämpfen, sondern auch Verantwortung für die Jugend und ihre Zukunft zu übernehmen.

Am 05. Juni 2014 findet in Mannheim eine Veranstaltung der IG Metall Jugend Baden-Württemberg statt.

Als Beschäftigte von ALSTOM sollten wir diese Gelegenheit nutzen, um erneut in der Öffentlichkeit auf die verantwortungslosen Restrukturierungspläne der Konzernleitung aufmerksam zu machen.

Gleichzeitig unterstützen wir die Forderungen der IG Metall - Jugend:

  • Bezahlte Weiterbildung während der Ausbildung
  • Freistellungsanspruch für Weiterbildung nach der Ausbildung
  • Übernahme nach dem Studium ohne Befristung
  • Finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber bei Weiterbildung

Wir treffen uns am Donnerstag, den 5. Juni 2014, um 14:30 Uhr, an der Neckarwiese / Collinisteg in Mannheim.
Ein interessantes und unterhaltsames Programm wird geboten. Macht alle mit!

Die kostenlosen Eintrittskarten inkl. Gutschein für ein T-Shirt gibt es beim KFT/BR-Sekretariat - A-110.
 
Mit kollegialen Grüßen
Euer Betriebsratsteam
ALSTOM Mannheim-Käfertal

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Konzernbetriebsratsinfo

Mannheim, 28. 5. 2014

Es geht um unsere Zukunft!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

statt konstruktiv auf den Konzernbetriebsrat (KBR) zuzugehen, versucht die Konzernleitung sich in einer Kombination aus Ablenkungsmanövern und zunehmenden Angriffen.

Bereits Anfang April 2014 hat der Konzernbetriebsrat dem Unternehmen den Entwurf einer Konzernbetriebsvereinbarung zu den geplanten Restrukturierungsmaßnahmen in Stuttgart, Neumark und Bexbach sowie der Ausgliederung des APER - Geschäftsbereiches am Standort Mannheim zukommen lassen. Außerdem wurde ein Tarifvertragsentwurf überreicht, der die sozialen Rahmenbedingungen für die Beschäftigten und die Absicherung der Standorte (Düsseldorf, Kassel und Mannheim) im Zuge des Übergangs von APER an TRITON regelt. Statt dazu, wie vom Konzernbetriebsrat vorgeschlagen, sachliche Gespräche zu führen, antwortete das Management mit der Einleitung eines Verfahrens gegen den KBR. Durch eine vor dem Arbeitsgericht erzwungene Einigungsstelle will die Konzernleitung die Schließung von Neumark durchsetzen. Ferner will sie einen maximalen Arbeitsplatzabbau in Bexbach und Stuttgart erreichen. Es ist klar, dass der weitere Bestand von Stuttgart und Bexbach dann nur noch eine Frage der Zeit ist. Bestandteil des Einigungsstellenverfahrens ist auch die Ausgliederung des APER-Bereiches aus dem Standort Mannheim, obwohl der örtliche Betriebsrat sowie der KBR mehrfach sogar öffentlich zugesagt hat, die Herauslösung der Bereiche positiv zu begleiten. Aus Sicht des KBR wird durch diese Vorgehensweise der Verkauf des Wärmetauschergeschäftes gefährdet bzw. verzögert, da sich ein Einigungsstellenverfahren über mehrere Monate hinziehen kann.

Wir fordern die Unternehmensleitung auf, dieses unprofessionelle Verhalten und das eingeleitete Einigungsstellenverfahren sofort einzustellen und zu konstruktiven Gesprächen wieder zurückzukehren.

Weiterlesen: Konzenbetriebsrats-INFO 28. 5. 2014

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