Am Montag, den 10. 2. 2014, fand ab 9:00 Uhr bei Alstom in Käfertal die erste Betriebsversammlung des Jahres 2014 statt.

Die musikalischen Eröffnung gestalteten Bernd Köhler und der AlstomChor.

„Unsere Chance – Rèsistance!”

Die Betriebsratsvorsitzende Elisabeth Möller stellte in ihrem Bericht unmissverständlich klar, dass die Abbau- und Schließungspläne der Konzernleitung nicht nur unakzeptabel sind, sondern standortübergreifend auf Widerstand stoßen.

Betriebsversammlung bei Alstom am 10.2.2014

Zahlreiche Ergänzungsberichte aus dem Betriebsrat und Diskussionsbeiträge aus der Belegschaft unterstützen und ergänzten ihre Ausführungen. Nicht zuletzt spielte die Formulierung von Alternativen im Interesse der Beschäftigten eine große Rolle. Unter anderem wurde ein sozialer Schutzschirm für Beschäftigung und Ausbildung bei Alstom gefordert.

Von Alstom Bexbach überbrachte eine starke Delegation von KollegInnen um den dortigen BR- und Europabetriebsratsvorsitzenden Kai Müller solidarische Grüße. Auch VertreterInnen anderer deutscher Standorte waren anwesend.

Gegen 16.00 Uhr wurde die Versammlung unterbrochen. Fortsetzung folgt...

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31. 1. 2014

Betreff: Gesundheit fordert Aktionen – GFA!

Auch im neuen Jahr gilt:
GESUNDHEIT FORDERT AKTIONEN - GFA!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn der Januar fast schon wieder vorbei ist, wünschen wir Euch alles Gute für das neue Jahr – vor allem Gesundheit!

Vor kurzem haben wir den fünften Durchgang unserer Gefährdungsanalyse (GFA) begonnen. Der Betriebsrat setzt damit beharrlich den vom Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen Einsatz für gesunde Arbeitsbedingungen fort.

Drei Hauptziele der GFA:

  1. Alle noch bestehenden oder neu erkannten Gesundheitsgefährdungen müssen beseitigt, zumindest aber spürbar verringert werden. Das ermöglicht uns allen ein gesünderes, längeres und besseres Leben.
  2. Alle Kolleginnen und Kollegen müssen über eine fortlaufende Dokumentation der physischen und psychischen Gefährdungen verfügen, die in ihrem Arbeitsleben aufgetreten sind. Das hilft sehr, unsere Interessen bei berufsbedingten Erkrankungen durchzusetzen. Zudem können wir damit ÄrztInnen und Krankenkassen entsprechende Hinweise geben.
  3. Unsere Sensibilisierung für die Gesundheits- und Unfallrisiken am Arbeitsplatz muss noch weiter verbessert werden. Das hilft, arbeitsbedingte Erkrankungen und Unfälle zu vermeiden.

Grundlagen der GFA:

Der Einigungsstellenspruch über Gefährdungsanalyseverfahren (GFA) vom 10. Oktober 2000 ist nicht nur für den Standort und für ALSTOM, sondern auch von bundesweiter Bedeutung.
Mit Unterstützung der IG Metall haben wir einen bedeutenden Erfolg für den ganzheitlichen Schutz unserer Gesundheit errungen. Er wird zunehmend auch in anderen Unternehmen und Branchen wahrgenommen.

Aktiver Gesundheitsschutz:

Der Betriebsrat sieht den Schutz der physischen und psychischen Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen als zentrales Thema seiner Arbeit an.

Mit der GFA können wir Gefährdungen erkennen, dokumentieren und vermeiden. Wir können uns also zum einen besser vor Gefahrstoffen wie Asbest oder vor Schädigungen durch Bildschirmarbeit schützen.

Zum anderen können wir damit gemäß der gesetzlichen Vorgabe besser psychischen Belastungen entgegentreten. Psychische Erkrankungen wie „Burnout” durch Leistungsverdichtung, ständig steigenden Arbeitsdruck sowie Angst vor Arbeitsplatzverlust befinden sich immer mehr auf dem Vormarsch.

Durch die GFA sind mittlerweile über 5000 Einzelmaßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung physischer und psychischer Belastungen und Gefährdungen umgesetzt worden. Die sehr aktive Beteiligung unserer Kolleginnen und Kollegen bestätigt den Erfolg der GFA.

Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Sie darf nicht als „Kostenfaktor” angesehen werden. Deshalb: GESUNDHEIT FORDERT AKTIONEN – GFA!

Mit kollegialen Grüßen,
 
ALSTOM Betriebsrat
Mannheim-Käfertal
Elisabeth Möller           Dietmar Lang              Giovanni Sarro

Bei Fragen oder Anregungen zur GFA wendet Euch bitte an unsere GFA-Kommissionsmitglieder Wolfgang Alles (Tel. 4455), Holger Nickel (Tel. 2309) und Yamina Rausch (Tel. 6166)!

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30. 10. 2013

GROSSARTIGES KULTURFEST „10 JAHRE ALSTOMCHOR”

Konzert: 10 Jahre Alstomchor10 Jahre AlstomChor feierten wir mit einem großen Kulturfest am 12. Oktober 2013. Ein überfülltes Haus, ein phantastisches Programm und eine Stimmung, die nichts zu wünschen übrig ließ – so lässt sich diese großartige Feier zusammenfassen.
 
Weit mehr als 300 KollegInnen und BesucherInnen von außerhalb des Betriebes konnten sich an einem langen Abend der Solidarität erfreuen, der bis spät in die Nacht andauerte.
 
Wir fühlen uns allen sehr verpflichtet, die dieses kulturell bedeutsame Ereignis ermöglicht haben. Insbesondere den KünstlerInnen, die alle unentgeltlich aufgetreten sind, und das Publikum mit ihren Beiträgen aus den Bereichen Musik, Satire und Kabarett begeistert haben.
 
Wir sagen all‘ den famosen SolistInnen und Gruppen DANKESCHÖN - der Sängerin JOANA, den Gitarristen Adax Dörsam und Jan Lindqvist (ewo2), dem Liedermacher Reinhard Frankl, dem Kabarettisten Frank Misol, der Chansonette Blandine Bonjour, dem Hörfunk-Satiriker Rüdiger Bischoff, dem Chor „les sans noms“ (Nancy), der Rockband Rainer Wahnsinn und natürlich dem AlstomChor mit dem Akkordeonisten Helmut Hoffmann.
 
Zusätzlich zur Kultur gab es eine Bilderschau zu 10 Jahren Chorgeschichte, Grußbotschaften und aktuelle Informationen von Klaus Stein (IG Metall Mannheim), Udo Belz (BR Alstom Mannheim), Hansi Weber (ver.di-Vertrauensleute der Stadt Mannheim), Helmut Schmitt (Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing”), dem Betriebsrat von Wabco und von Horst Steffens (Landesmuseum für Technik und Arbeit).
 
Ein ganz besonderer Dank geht an Bernd Köhler, ohne den dieser unvergessliche Abend nicht möglich gewesen wäre, und an die Mannheimer IG Metall!

Mit kollegialen Grüßen

ALSTOM Betriebsrat
Mannheim-Käfertal
Elisabeth Möller           Dietmar Lang              Giovanni Sarro

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7. 10. 2013

Betreff :    Einladung zum großen Kulturfest

10 Jahre AlstomChor
Großes Kulturfest am 12. Oktober 2013
Kommt zur Geburtstagsfete!
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 12. Oktober 2013 feiert unser AlstomChor sein 10-jähriges Bestehen mit einem großen Fest.

Neben einem bunten Kulturprogramm mit Musik und Kabarett gibt es Fotos und Filme zum langen Kampf um den Erhalt unserer Arbeitsplätze. Natürlich ist auch für Essen und Getränke gesorgt!

Im Programm: Bernd Köhler und Jan Lindqvist (ewo²), Joana und Adax Dörsam, Reinhard Frankl, Blandine Bonjour, Rüdiger Bischoff, der Chor „Les sans noms“ (Nancy), Frank Misol, die Rainer Wahnsinn Band und der AlstomChor.

  • Im Jahr 2003 standen wir in einer harten Auseinandersetzung. Der Konzern wollte in Käfertal 700 Arbeitsplätze im Turbinenbau, im Generatorenbau und der Kraftwerksplanung vernichten. Gegen diesen Kahlschlag haben Belegschaft, IGM-Vertrauenskörper und Betriebsrat gemeinsam angekämpft und Entlassungen verhindert.
  • Am 30. April 2003 besuchten rund 30 KollegInnen für etwa eine Stunde eine Aufsichtsratssitzung in Mannheim. Am Tag zuvor hatten bereits 700 Beschäftigte spontan die Arbeit niedergelegt.
  • Am 23. Juni 2003 unterbrachen wir unsere Betriebsversammlung, die im Rahmen des bundesweiten Aktionstages bei Alstom stattfand. Über 1000 KollegInnen demonstrierten in die Mannheimer Innenstadt.Am 25. Juni 2003 besuchten erneut Beschäftigte eine Aufsichtsratssitzung.
  • Am 2. Juli 2003 protestierten dann rund 5000 Alstom-KollegInnen aus ganz Europa gegen den geplanten Abbau von weltweit 5000 Arbeitsplätzen. An dieser Großdemonstration in Paris beteiligten sich auch 700 Beschäftigte aus dem Mannheimer Alstom-Werk. Auf der Rückfahrt nach Mannheim kam es zur Diskussion. In unserem Kampf gegen die drohende Betriebsschließung fehlte Musik. Auf unsere Bitte hin schrieb Bernd Köhler, Liedermacher aus Mannheim, Text und Melodie für unser Lied. Bald danach trafen sich zehn Alstom-Kolleginnen und Kollegen, um „Unsre Chance –Résistance“ einzuüben.

So entstand der Mannheimer AlstomChor. Er ist mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt geworden. Zum Beispiel in der besetzten Fahrradfabrik in Nordhausen, beim AEG-Streik in Nürnberg oder bei der europaweiten Demo gegen die Bolkestein-Richtlinie in Straßburg.

Zum Fest am 12. Oktober 2013 laden wir alle herzlich ein, die uns auf diesem Weg begleitet haben.

Vor allem natürlich unsere KollegInnen von Alstom und aus der Rhein-Neckar-Region, aber auch die neu gewonnenen FreundInnen aus nah und fern.

Wir freuen uns auf ein Fest der Solidarität und für die Menschenwürde. Mit Witz und Engagement wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Willkür und das Diktat der wirtschaftlich Mächtigen.

Der Erlös geht in den Solidaritätsfonds, aus dem bei kommenden Auseinandersetzungen wieder Unterstützung organisiert wird.

Karten zu moderaten Preisen sind über das Betriebsrats-Sekretariat von Alstom zu bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Tel.: 0621 / 329 22 33 oder an der Abendkasse zu erhalten.

Rechtzeitige Kartenreservierung ist empfohlen.
Eintritt: Normalpreis - 7 Euro, Gewerkschaftsmitglieder - 5 Euro, Sozialpreis - 3 Euro.
Wann: Samstag 12. Oktober, Einlass: 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Wo: Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, 68167 MA-Neckarstadt, Strabahaltestelle "Schafweide"

Mit kollegialen Grüßen

ALSTOM Betriebsrat
Mannheim-Käfertal
Elisabeth Möller           Dietmar Lang              Giovanni Sarro

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30. 9. 2013

Betreff : Filmreihe im "Cinema Quadrat"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor fast einem Jahr fand die Premiere von „Résistance - unsere Chance“ statt, dem Dokumentarfilm über die Auseinandersetzungen gegen Arbeitsplatzabbau bei ALSTOM Mannheim.

Am Freitag, den 4. 10. 2013, gibt es ab 19:30 Uhr erneut eine öffentliche Aufführung unseres Films im Mannheimer Kommunalen Kino „Cinema Quadrat“. Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung von „Résistance – unsere Chance“ wird Bernd Köhler mit dem AlstomChor für das musikalische Rahmenprogramm sorgen. Zudem kann danach der Dokumentarfilm über den Kampf unserer KollegInnen der Speyerer Flugzeugwerke zur Verteidigung ihrer Arbeitsplätze gezeigt werden („Wachsam Tag und Nacht“).

Der Betriebsrat, unser IGM-Vertrauenskörper und die IG Metall Mannheim veranstalten diesen Abend in Zusammenarbeit mit dem Cinema Quadrat. Er ist der Beginn einer kleinen Filmreihe über die Welt der Arbeit. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen! Für IG Metall-Mitglieder ist der Eintritt frei.

Am Dienstag, den 8. 10. 2013, um 19:30 Uhr, steht der Dokumentarfilm „Der Kampf um 11 %“  über die Tarifauseinandersetzung in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (1971/72) auf dem Programm.

Eine Woche später, am Dienstag, den 15. 10. 2013, Start 19.30 Uhr, werden zwei Filme über den Widerstand gegen Betriebsschließungen zur Aufführung kommen („Strike Bike – Eine Belegschaft wird rebellisch“ und „Les Lip oder die Macht der Phantasie“).

Schließlich sind am Freitag, den 18. 10. 2013, ab 19:30 Uhr, zwei Dokumentationen über die Generalstreiks in Belgien 1960/61 und Frankreich 1968 zu sehen („Für unsere Rechte kämpfen“ und „Das ist nur der Anfang...“).

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um rechtzeitige und verbindliche Anmeldung beim Sekretariat des BR ALSTOM Mannheim gebeten (per Telefon: 0621/329-2233 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Danke und solidarische Grüße
Betriebsrat Alstom Mannheim
Elisabeth Möller        Dietmar Lang         Giovanni Sarro

Infos zum Programm: www.cinemaquadrat.de

Filmdetails:

RÉSISTANCE - UNSERE CHANCE

DEU 2012. R: Hans Ulrich Fischer, Bernhard Türcke, Angelika Tietjen. Kurzdokumentation.

Die Mannheimer Öffentlichkeit kennt die Metaller aus dem Stadtteil Käfertal. Nicht zum ersten Mal zieht ihr Demonstrationszug den langen Weg in die Innenstadt. Wiederholt mussten sie sich mit dem drohenden Arbeitsplatzabbau auseinandersetzen. Der Film rekonstruiert den Widerstand der letzten Jahre. Er will die Frage nach der gewerkschaftlichen Courage beantworten. Jedem Versuch, die betriebswirtschaftlich Kostenschere erneut bei den Beschäftigten anzusetzen, wurde entschieden und phantasievoll entgegengetreten. Dabei spielt ein Transparent eine zentrale Rolle: "Résistance - Widerstand". So heißt auch das Lied, das die Seele dieser Bewegung ausdrückt. Ein wenig Werksgeschichte wird auch erzählt. Die großen Etappen waren: BBC, ABB, Alstom. Der Widerstand der Alstom-KollegInnen ist ein Beispiel dafür, dass es Alternativen zur Anpassung gibt...

Mit Live-Musik und Filmgespräch
In Kooperation mit dem Betriebsrat und dem IGM-Vertrauenskörper von ALSTOM sowie der IGM Mannheim

Termin:
FREITAG, 4. 10. 2013, 19:30 Uhr       

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