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31. 1. 2014

Betreff: Gesundheit fordert Aktionen – GFA!

Auch im neuen Jahr gilt:
GESUNDHEIT FORDERT AKTIONEN - GFA!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn der Januar fast schon wieder vorbei ist, wünschen wir Euch alles Gute für das neue Jahr – vor allem Gesundheit!

Vor kurzem haben wir den fünften Durchgang unserer Gefährdungsanalyse (GFA) begonnen. Der Betriebsrat setzt damit beharrlich den vom Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen Einsatz für gesunde Arbeitsbedingungen fort.

Drei Hauptziele der GFA:

  1. Alle noch bestehenden oder neu erkannten Gesundheitsgefährdungen müssen beseitigt, zumindest aber spürbar verringert werden. Das ermöglicht uns allen ein gesünderes, längeres und besseres Leben.
  2. Alle Kolleginnen und Kollegen müssen über eine fortlaufende Dokumentation der physischen und psychischen Gefährdungen verfügen, die in ihrem Arbeitsleben aufgetreten sind. Das hilft sehr, unsere Interessen bei berufsbedingten Erkrankungen durchzusetzen. Zudem können wir damit ÄrztInnen und Krankenkassen entsprechende Hinweise geben.
  3. Unsere Sensibilisierung für die Gesundheits- und Unfallrisiken am Arbeitsplatz muss noch weiter verbessert werden. Das hilft, arbeitsbedingte Erkrankungen und Unfälle zu vermeiden.

Grundlagen der GFA:

Der Einigungsstellenspruch über Gefährdungsanalyseverfahren (GFA) vom 10. Oktober 2000 ist nicht nur für den Standort und für ALSTOM, sondern auch von bundesweiter Bedeutung.
Mit Unterstützung der IG Metall haben wir einen bedeutenden Erfolg für den ganzheitlichen Schutz unserer Gesundheit errungen. Er wird zunehmend auch in anderen Unternehmen und Branchen wahrgenommen.

Aktiver Gesundheitsschutz:

Der Betriebsrat sieht den Schutz der physischen und psychischen Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen als zentrales Thema seiner Arbeit an.

Mit der GFA können wir Gefährdungen erkennen, dokumentieren und vermeiden. Wir können uns also zum einen besser vor Gefahrstoffen wie Asbest oder vor Schädigungen durch Bildschirmarbeit schützen.

Zum anderen können wir damit gemäß der gesetzlichen Vorgabe besser psychischen Belastungen entgegentreten. Psychische Erkrankungen wie „Burnout” durch Leistungsverdichtung, ständig steigenden Arbeitsdruck sowie Angst vor Arbeitsplatzverlust befinden sich immer mehr auf dem Vormarsch.

Durch die GFA sind mittlerweile über 5000 Einzelmaßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung physischer und psychischer Belastungen und Gefährdungen umgesetzt worden. Die sehr aktive Beteiligung unserer Kolleginnen und Kollegen bestätigt den Erfolg der GFA.

Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Sie darf nicht als „Kostenfaktor” angesehen werden. Deshalb: GESUNDHEIT FORDERT AKTIONEN – GFA!

Mit kollegialen Grüßen,
 
ALSTOM Betriebsrat
Mannheim-Käfertal
Elisabeth Möller           Dietmar Lang              Giovanni Sarro

Bei Fragen oder Anregungen zur GFA wendet Euch bitte an unsere GFA-Kommissionsmitglieder Wolfgang Alles (Tel. 4455), Holger Nickel (Tel. 2309) und Yamina Rausch (Tel. 6166)!

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